VEREINHEITLICHEN SIE MEHRSPRACHIGE INHALTE DURCH EINE GEEIGNETE SCHRIFT

Die Bedeutung einer entsprechenden Schriftart für mehrsprachige Dokumente, Präsentationsbroschüren, Flyer, Anzeigen und sonstige Publikationen, die man Nutzern weltweit zum Lesen anbietet, muss nicht gesondert hervorgehoben werden. Bei der Auswahl muss man vorsichtig vorgehen und dabei alle Tücken berücksichtigen, denen man während der Erstellung begegnen kann. Man muss sich bewusst sein, dass man in  englischsprachigen Bereichen viel mehr verschiedene Schriftarten zur Verfügung hat, mit denen man sein Erscheinungsbild abrunden kann, als beispielsweise in asiatischen oder osteuropäischen Teilen der Welt. Bei der Übertragung eines Dokuments oder einer Broschüre in verschiedene Sprachen muss die Auswahl aller Zeichen berücksichtigt werden, die die Schriftart anbietet, und antizipiert werden, ob diese unseren Bedürfnissen gerecht wird. Schriftarten, die keine Zeichen des lateinischen Alphabets enthalten – wie beispielsweise die kyrillische Schrift – sind nur in gewöhnlichen allgemeinen Typografien zugänglich, das heißt, dass man bei der Wahl einer besonderen Schriftart das Dokument formell nicht in allen Sprachen vereinheitlichen kann. Dasselbe gilt auch für postalveolare Frikative. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Dokument vor dem Druck entsprechend vorbereiten und anpassen. Aber wie macht man das? Wie wählt man eine geeignete Schriftart aus?

Wir haben ein paar Punkte vorbereitet, die Sie unbedingt beachten sollten.

1. Wählen Sie für mehrsprachige Dokumente eine einfache Schrift, die alle Zeichen beinhaltet, die für alle Ihre Zielumgebungen, die Sie ansprechen möchten, relevant sind. Im entgegengesetzten Fall müssen Sie die Typografie durch eine andere ersetzen, wobei Ihre Vorstellung dadurch nicht vereinheitlicht ist.

2. Kleiner ist gewiss schöner, aber übertreiben Sie nicht. Die Schriftgröße sollte genau die richtige sein, da der Inhalt ansonsten nur sehr schwer zu lesen sein wird.

3. Lassen Sie zwischen den Textzeilen einen ausreichenden Abstand, da man dem Text dadurch viel leichter folgen kann.

4. Wenn es möglich ist, verwenden Sie eine Schrift, die von verschiedenen  Betriebssystemen unterstützt wird. Auf diese Weise vermeiden Sie Unannehmlichkeiten und sparen auch noch Zeit.

5. Versuchen Sie, sehr schmale Schriftarten zu vermeiden, da sich die Darstellung in verschiedenen Sprachen, in denen andere Zeichen zur Verfügung stehen, erheblich ausdehnen könnte. Hierdurch wird auch das ursprüngliche Aussehen Ihres Dokuments verändert.

6. Achten Sie bei der Einbindung verschiedener Schriftarten in Ihr Dokument darauf, wie sich die Schriftarten untereinander ergänzen. Machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie Ihr Dokument in der Zielsprache aussehen könnte. Ihre Absicht sollte darin bestehen, dass sich die Schriftarten untereinander ergänzen, verbinden und nicht auseinandergehen.

7. Übermitteln Sie Ihrer Übersetzungsagentur die ausgewählten Schriftarten in dem entsprechenden Dateiformat.

8. Wenn Sie die Möglichkeit hierzu haben, können Sie die Schrift auch selbst entwickeln.